Klinikum Niederberg Velbert

Das Klinikum Niederberg ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung, der laut Krankenhausbedarfsplan zweithöchsten Versorgungsstufe (Stufe III).

Das Klinikum Niederberg ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung, laut Krankenhausbedarfsplan der zweithöchsten Versorgungsstufe (Stufe III). Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen hält die 519 Betten zählende Einrichtung seit über 30 Jahren ein umfassendes medizinisches Leistungsangebot vor. Das Klinikum versteht sich als moderner, medizinisch und wirtschaftlich erfolgreicher Gesundheitsdienstleister.

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden Frühgeborene, Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr behandelt. Die Krankheitsbilder umfassen in der Abteilung für Neonatologie die Versorgung sehr kleiner Frühgeborener ab einem Geburtsgewicht von 1.250 Gramm oder ab der vollendeten 29. Schwangerschaftswoche – entsprechend einem Perinatalzentrum Level II – sowie die Versorgung kranker Neugeborener. Außerhalb der Neonatologie werden alle Akuterkrankungen des Säuglings-, des Kindes- und Jugendalters diagnostiziert und behandelt. Eine Ausnahme bildet die pädiatrische Onkologie. Die Westdeutsche Downsyndrom Ambulanz stellt ein besonderes Angebot dar.

Um die Hygiene und damit die Sicherheit der Patienten zu verbessern, entschied sich der Chefarzt der pädiatrischen Fachabteilung für die Umrüstung auf Türbeschläge aus Kupfer. Anfang 2013 erfolgte durch Finanzierung des Fördervereins der Kinderklinik der Einbau von rund 50 Garnituren. Ausschlaggebend für den Austausch der Beschläge an allen Türen der Station war die Notwendigkeit, die Keimbelastung auch an Berührungsflächen zu senken, die man über den Tag nicht ständig desinfizieren kann. Am sinnvollsten für die Prävention von Infektionen erschienen der Klinik daher Kupferinstallationen.

Dr. Erdmuth Schubert dazu: "Die wissenschaftlichen Arbeiten zu der Verminderung der bakteriellen Kontamination durch antimikrobielle Kupferlegierungen sind überzeugend. Die akuten Ergebnisse der Keimreduktion durch Kupfer-Oberflächen im Vergleich zu Edelstahl oder Aluminium lassen es wünscheswert erscheinen, dass das Material als zusätzlicher Baustein der Krankenhaushygiene eingesetzt wird."

Doktor Erdmuth Schubert vom Klinikum Niederberg erklärt im MEDICA-Video, warum Türklinken aus Kupferlegierungen deshalb in seinem Krankenhaus eingesetzt werden. Manuel Kollenberg von der Wilhelm May GmbH zeigt, wie die Türklinken hergestellt werden.

 

Kupfer und Kupferlegierungen sind Werkstoffe, die langlebig, farbig und recyclingfähig sind, und in einer Vielzahl von Produktformen, die sich für eine Reihe von Fertigungszwecken eignen, weit verbreitet sind. Kupfer und seine Legierungen bieten zahlreiche Möglichkeiten für Designer funktionale, nachhaltige und kostengünstige Produkte herzustellen.

Einige spezifische Kupferlegierungen haben intrinsische antimikrobielle Eigenschaften (so genanntes "Antimicrobial Copper"). Produkte aus diesen Materialien haben einen zusätzlichen, sekundären Vorteil, einen Beitrag zum hygienischem Design zu leisten. Produkte aus Antimicrobial Copper sind eine Ergänzung und niemals ein Ersatz für herkömmliche Standardhygienemaßnahmen zur Infektionskontrolle. Es ist wichtig, dass die üblichen Hygienepraktiken fortgesetzt werden, einschließlich derjenigen, die mit der Reinigung und Desinfektion von patientennahen Oberflächen zusammenhängen.

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