Antimikrobielle Wirkung

Antimikrobielle Kupferlegierungen sind das wirksamste Material für Innenraum-Komponenten im Kampf gegen pathogene Keime. Es eliminiert mehr als 99,9 % der Bakterien* innerhalb von 2 Stunden nach der Exposition. Kein anderes Material (z. B. silberhaltige Beschichtungen) kommt auch nur in die Nähe dieser Leistung.

In Einrichtungen auf der ganzen Welt, einschließlich Deutschland, Großbritannien, USA, Südafrika und Japan, wurden Labortests durchgeführt, um die Wirksamkeit von Antimicrobial Copper zu untersuchen und zu verifizieren. Die Ergebnisse wurden von Experten geprüft und veröffentlicht.

Je nach Organismus, Erregerstamm, Kontaminationsgrad, Kupfergehalt der Legierung und Temperatur dauert es unterschiedlich lange, bis die Mikroben final zerstört sind. Bei 20 °C wird schneller ein Ergebnis erzielt, und selbst bei 4 °C ist die Wirkung noch bemerkenswert. Die Wirksamkeit von Kupfer entfaltet sich bei den Bedingungen, die normalerweise in Innenbereichen herrschen (Luftfeuchtigkeit und Temperatur). Silberhaltige Materialien (von zwei Herstellern) und Triclosan zeigten dasselbe Verhalten wie die Edelstahlkontrollgruppe; d. h. es war unter diesen Bedingungen keine antimikrobielle Wirkung festzustellen.

Kupfer eliminiert nachweislich die folgenden Organismen:

 

Acinetobacter baumannii
Adenovirus
Aspergillus niger
Candida albicans
Campylobacter jejuni
Carbapenem-resistant Enterobacteriaceae (CRE)
Clostridium difficile
Coronavirus (Human 229E)
Enterobacter aerogenes
Escherichia coli O157:H7
Helicobacter pylori
Influenza A (H1N1)
Klebsiella pneumoniae
Legionella pneumophila
Listeria monocytogenes
Mycobacterium tuberculosis
Norovirus or Norwalk-like virus
Poliovirus
Pseudomonas aeruginosa
Salmonella enteritidis
Staphylococcus aureus (MRSA, E-MRSA und MSSA)
Tubercle bacillus
Vancomycin-resistant enterococcus (VRE)

Versuchsergebnisse: Grafik 3

Untersuchungsergebniss für die EPA Registrierung

In den USA müssen antimikrobielle Produkte, die mit gesundheitsbezogenen Aussagen vermarktet werden, bei der Umweltschutzbehörde (EPA) registriert werden. Kupfer ist das erste Festmaterial, das registriert wurde. Außerhalb der USA stellt diese Registrierung eine unabhängige, offizielle Anerkennung der vorgelegten Labordaten dar und unterstützt quantifizierte Wirkungsaussagen, die für alle registrierten Legierungen für die getesteten Organismen gelten.

Antimicrobial Copper ist das einzige Material für Kontaktsoberflächen, das bei der EPA registriert ist und nachweislich mehr als 99,9 % der Bakterien* vernichtet, die Infektionen verursachen. Silberhaltige Beschichtungen sollen ebenfalls eine antimikrobielle Wirkung besitzen. Tatsache ist jedoch, dass noch keine silberhaltige Beschichtung von der EPA mit gesundheitsbezogenen Aussagen registriert wurde. Um zuverlässig gesundheitsbezogene Aussagen machen zu können, sind umfassende Labortests erforderlich. Die Produkte müssen beweisen, dass sie wirksam Bakterien eliminieren, die eine Bedrohung für die Gesundheit und Sicherheit des Menschen darstellen. Silberhaltige Beschichtungen stützen sich auf eine Ausnahmeregelung bei behandelten Artikeln. Diese Art der EPA-Registrierung erlaubt lediglich die Produktaussage, dass der Wirkstoff das Produkt selbst vor Qualitätsverschlechterung und Geruchsbildung, die durch nichtspezifische Organismen verursacht werden, schützt. Für diese Registrierung sind keine wissenschaftlichen Daten über die antimikrobielle Wirksamkeit erforderlich. Antimicrobial Copper hat diese Tests bestanden, wurde von der EPA mit gesundheitsbezogenen Aussagen registriert und ist das wirksamste Material für Berührungsoberflächen. Die Wirkung von Antimicrobial Copper bei den sechs registrierten Bakterien ist nachstehend zusammengefasst.

Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA)

Antimikrobielle Kupferprodukte können zusätzlichen Schutz vor MRSA bieten. Kupfer eignet sich hervorragend für häufig berührte Oberflächen und Gegenstände, da es in der Lage ist, MRSA-Bakterien zwischen den regelmäßigen Reinigungen zu vermindern. Das nachstehende Diagramm veranschaulicht das Überleben von MRSA-Bakterien auf antimikrobiellem Kupfer, Edelstahl und zwei silberhaltigen Beschichtungen. Innerhalb von zwei Stunden verringerte sich die Zahl der lebenden koloniebildenden Einheiten von MRSA auf Antimicrobial Copper um 99,9 %. Nach sechs Stunden war auf der Edelstahloberfläche und den beiden silberhaltigen Beschichtungen keinerlei Verringerung zu beobachten.

Figure1

Abbildung 1: Viabilität (Lebensfähigkeit) von MRSA-Bakterien auf antimikrobiellem Kupfer, Edelstahl und zwei silberhaltigen Beschichtungen bei 20 °C. Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Staphylococcus aureus

Infektionen, die durch Staphylococcus aureus verursacht werden, treten häufig in Gesundheitseinrichtungen auf, sind aber auch in Fitnessstudios, Schulen und Seniorenheimen anzutreffen. Antimikrobeille Kupferwerkstoffe können innerhalb von zwei Stunden zwischen Routinereinigungen und Berührungen 99,9 % dieses Bakteriums eliminieren. Im nachstehenden Diagramm ist die Wirksamkeit einer Antimicrobial Copper-Oberfläche dargestellt.  Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Figure4

Escherichia coli O157:H7

Antimicrobial Copper eliminiertt innerhalb von zwei Stunden 99,9 % von E. coli O157:H7 und bietet neben den angewendeten Hygieneverfahren zusätzlichen Schutz. Aus der Abbildung unten geht deutlich hervor, dass Antimicrobial Copper E. coli O157:H7 abtötet, während Edelstahl, Kunststoff und sogar eine silberhaltige Beschichtung nach sechs Stunden praktisch keine Wirkung zeigen.

Figure2

Abbildung 2: Viabilität von E. coli O157:H7 auf Kunststoff, Antimicrobial Copper, Edelstahl und Edelstahl mit einer silberhaltigen Beschichtung - Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Enterobacter aerogenes

Das nachstehende Diagramm illustriert die inhärente Fähigkeit von Antimicrobial Copper, dieses resistente Bakterium zu inhibieren. Innerhalb von zwei Stunden werden mehr als 99,9 % der koloniebildenden Einheiten von Enterobacter aerogenes auf Kupfer und Messing, zwei bekannte antimikrobielle Kupferwerkstoffe, eliminiert, während die Verringerung auf der Edelstahloberfläche nur minimal ist.

Figure3

Abbildung 3: Viabilität von Enterobacter aerogenes auf Berührungsoberflächen - Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Pseudomonas aeruginosa

Oberflächen aus Antimicrobial Copperzerstören dieses Pathogen wirksam, während andere Oberflächenmaterialien relativ inert sind. Tests der US-Umweltschutzbehörde EPA bestätigten, dass 282 antimikrobielle Kupferwerkstoffe  99,9 % von Pseudomonas aeruginosa innerhalb von zwei Stunden unter drei Testprotokollen eliminieren.

Vancomycin-resistenster Enterococcus faecalis (VRE)

Nach Berichten der US-Zentren für Krankheitskontrolle und ‑prävention (Centers for Disease Control and Prevention, CDC) ist VRE für 4 % der nosokomialen Infektionen verantwortlich. VRE ist gegen mehrere Antibiotika resistent und verbreitet sich schnell durch Berührung in der gesamten Krankenhausumgebung. Oberflächen und Gegenstände aus antimikrobiellen Kupferlegierungen inaktivieren mehr als 99,9 % der VRE-Bakterien innerhalb von zwei Stunden nach der Exposition. Darüber hinaus bieten sie zusätzlichen Schutz vor diesem resistenten Organismus.

Kupfer und Kupferlegierungen sind Werkstoffe, die langlebig, farbig und recyclingfähig sind, und in einer Vielzahl von Produktformen, die sich für eine Reihe von Fertigungszwecken eignen, weit verbreitet sind. Kupfer und seine Legierungen bieten zahlreiche Möglichkeiten für Designer funktionale, nachhaltige und kostengünstige Produkte herzustellen.

Einige spezifische Kupferlegierungen haben intrinsische antimikrobielle Eigenschaften (so genanntes "Antimicrobial Copper"). Produkte aus diesen Materialien haben einen zusätzlichen, sekundären Vorteil, einen Beitrag zum hygienischem Design zu leisten. Produkte aus Antimicrobial Copper sind eine Ergänzung und niemals ein Ersatz für herkömmliche Standardhygienemaßnahmen zur Infektionskontrolle. Es ist wichtig, dass die üblichen Hygienepraktiken fortgesetzt werden, einschließlich derjenigen, die mit der Reinigung und Desinfektion von patientennahen Oberflächen zusammenhängen.

*Von Experten geprüfte wissenschaftliche Veröffentlichungen zeigen, dass antimikrobielle Kupferwerkstoffe wirksam gegen Bakterien, Viren, Pilze und Schimmel sind, einschließlich MRSA, Influenza A (H1N1), Clostridium difficile und VRE.

Antimicrobial Copper ist das einzige Material für Kontaktoberflächen, dessen Wirkung durch die Registrierung bei der US-Umweltschutzbehörde (EPA) bestätigt wurde. Die EPA stützt die Aussage, dass kontinuierlich mehr als 99,9 % der Bakterien, die krankenhausbürtige Infektionen verursachen, innerhalb von zwei Stunden nach dem Kontakt eliminiert werden. Für die folgenden Organismen wurden Tests durchgeführt: MRSA, Staphylokokkus aureus, Enterobacter aerogenes, Pseudomonas aeruginosa, E. coli O157:H7 und Vancomycin-resistenter Enterococcus faecalis.

 

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