Patientensicherheit druch Antimicrobial Copper

Patientensicherheit

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist die Patientensicherheit ein ernstes globales Problem der öffentlichen Gesundheit. Das größte Problem sind dabei nosokomiale Infektionen, die Hunderte von Millionen von Patienten weltweit jedes Jahr beeinträchtigen. Der strategische Einsatz von Funktionswerkstoffen aus antimikrobiellen Kupferlegierungen kann dazu beitragen, die Ausbreitung von Krankenhausinfektionen und das Risiko der Patienten, eine krankenhausbürtige Infektion zu erleiden, erheblich verringern.

Schätzungen zeigen, dass in den hochentwickelten Ländern mehr als einer von zehn Patienten im Krankenhaus geschädigt wird. In diesen Ländern bekommen sieben von hundert Patienten im Krankenhaus zu einem bestimmten Zeitpunkt eine nosokomiale (krankenhausbürtige) Infektion. In Entwicklungsländern ist die Zahl sogar noch höher: zehn von hundert Patienten erleiden hier eine nosokomilae Infektion.
Krankenhäuser in der ganzen Welt versuchen das Problem durch zahlreiche Maßnahmen in den Griff zu bekommen -  einschließlich Handhygiene-Programme, Patientenisolierung und Screenings. Während diese Programme die Ursachen zu verringern helfen, kann jedoch noch mehr durch die Verwendung wirksamer antimikrobieller Materialien wie Antimicrobial Copper getan werden. Dann antimikrobielle Kupferlegierungen stellen eine zusätzliche Maßnahme zur Verbesserung der Standardhyginemaßnahmen dar und können helfen, die Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

Evidenzbasis
 Es gibt eine beachtliche und wachsende Datengrundlagezu Laborstudien und Studien im klinischen Umfeld (siehe Wissenschaftliche Referenzen), die durch diese Fakten und wichtige Referenzen zusammengefasst werden können (vgl. Fußzeile):
• Es wurde nachgewiesen, dass antimikrobielle Kupferwerkstoffe die Keimlast reduzieren.1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
• Die Reduktion der mikrobiellen Kontamination führte in Zimmern auf einer Intensivstation, die mit antimikrobiellen Kupferoberflächen ausgestattet waren, zu weniger nosokomialen Infektionen bei Patienten.8
• Der Einsatz von antimikrobiellen Kupferoberflächen ist der erste Fall, in dem eine ständig aktives antimikrobielles Material wie Kupfer signifikant die Infektionsrate von Patienten reduzieren konnte.
• Die Installation von antimikrobiellen Kupferwerkstoffen in wesentlichen Elemente innerhalb der bebauten Umgebung von Krankenhäusern bietet eine einzigartige Lösung zur Steuerung und Begrenzung krankenhausbürtiger Infektion und ist eine effiziente und kosteneffektive Lösung.9, 10, 11
 

Professor Bill Keevil at the University of Southampton

Patientenvereinigungen informieren sich zunehmend über die Rolle antimikrobieller Kupferlegierungen in der Infektionskontrolle

Bei einer Risikoprävention und Patientensicherheits-Werkstatt in Paris informierte Professor Bill Keevil - ein führender Experte für Umwelt und Gesundheit - über das Risiko für die Patienten durch Krankenhauskeime und erläuterte die Rolle, die Kupfer bei der Bewältigung dieser Probleme bzw. Verbesserung der Patientensicherheit spielen kann.
Die Französisch Patientenorganisation Le Lien - stellvertretend für die Opfer von therapieassoziierten Infektionen und medizinischen Unfälle - und die Initiative der Weltgesundheitsorganisation Patienten für Patientensicherheit - ein Programm, das Patienten,  die Gesundheitsanbieter und die Politik zur Verbesserung der Gesundheitssicherheit zusammenbringt - führte einen gemeinsamen Workshop in Paris durch, um die Frage der therapieassoziierten Infektionen und Maßnahmen zu diskutieren.

Professor Keevil vom Lehrstuhl für Umwelt Gesundheitswesen an der Universität von Southampton, präsentierte dabei die Forschung zur Wirksamkeit von  Kupfer gegen Krankenhauskeime wie MRSA und Norovirus und die Rolle von massiven Kupferoberflächen als eine zusätzliche Infektions-Kontrollmaßnahme. Klinische Studien haben gezeigt, dass antimikrobielle Kupferoberflächen kontinuierlich die Keimlast um bis zu 80 % reduzieren. Eine  klinische Studie in den USA wies nach, dass der Einsatz von antimikrobiellen Kupferlegierungen auf einer Intensivstation bei Patienten das Risiko des Erwerbs einer Infektion um 58% reduziert: "Angesichts der enormen Zahl der betroffenen Patienten weltweit, die nosokomiale Infektionen erleiden, müssen Gesundheitseinrichtungen alles tun, um deren Ausbreitung zu verhindern", erklärt Professor Keevil. "Massives Kupfer und Kupferlegierungen an hochfrequentierten Bereichen eingesetzt, bieten eine zusätzliche Verteidigungslinie und unterstützen nachhaltig Standardhygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen und regelmäßige Oberflächenreinigung und Desinfektion."

Nicht umsonst setzen auch in Deutschland zunehmend mehr Krankenhäuser wie etwa das Asklepios Krankenhaus in Hamburg-Harburg auf den Einsatz von antimikrobiellen Kupferbauteilen, um die Patientensicherheit zu verbessern

Merkblatt zur PatienteninformationInformation

Informieren Sie sich einfach und schnell über die Funktionsweise und Wirksamkeit von antimikrobiellen Kupferwerkstoffen als zusätzlicher Baustein in der Krankenhaushygiene und laden Sie sich kostenlos das untenstehende Merkblatt  herunter. Es kann als Poster oder auch einfach als Handzettel dazu dienen, in Gesundheitseinrichtungen, die antimikrobielle Kupferwerkstoffe bereits eingesetzt haben oder einsetzen wollen, die Patienten über die Wirkung von Antimicrobial Copper aufzuklären.

Kupfer und Kupferlegierungen sind Werkstoffe, die langlebig, farbig und recyclingfähig sind, und in einer Vielzahl von Produktformen, die sich für eine Reihe von Fertigungszwecken eignen, weit verbreitet sind. Kupfer und seine Legierungen bieten zahlreiche Möglichkeiten für Designer funktionale, nachhaltige und kostengünstige Produkte herzustellen.

Einige spezifische Kupferlegierungen haben intrinsische antimikrobielle Eigenschaften (so genanntes "Antimicrobial Copper"). Produkte aus diesen Materialien haben einen zusätzlichen, sekundären Vorteil, einen Beitrag zum hygienischem Design zu leisten. Produkte aus Antimicrobial Copper sind eine Ergänzung und niemals ein Ersatz für herkömmliche Standardhygienemaßnahmen zur Infektionskontrolle. Es ist wichtig, dass die üblichen Hygienepraktiken fortgesetzt werden, einschließlich derjenigen, die mit der Reinigung und Desinfektion von patientennahen Oberflächen zusammenhängen.

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