Allgemeines Krankenhaus Hagen (AKH)

Mit 566 Betten sowie 20 Fachabteilungen und Schwerpunkten unter einem Dach ist das AKH das größte Krankenhaus in Hagen und als solches mit einer medizinisch umfassenden Versorgung ausgerüstet.

Das Allgemeine Krankenhaus Hagen (AKH) hat im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen seine Kinder-Intensivstation mit Kupferbauteilen ausgestattet. Dabei setzt die Klinik auf die antimikrobielle Wirkung von Kupfer zur Prävention nosokomialer Infektionen. In der Kinderklinik des AKH stehen neben 60 Betten weitere 8 Plätze zur intensivmedizinischen Akut- und Langzeitversorgung von Kindern aller Altersstufen zur Verfügung.

Das ärztliche Qualitätsmanagement für die Station verantwortet Chefarzt Dr. Gerhard Koch. In Fragen der Hygiene wird das Akademische Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum durch die Fa. HYBETA betreut. Für die Umsetzung der Sanierungsarbeiten galt es, Quellen nosokomialer Infektionen zu identifizieren. Da Tür- und Fenstergriffe am häufigsten von medizinischem Personal wie auch von Besuchern berührt werden, wurden diese komplett ausgetauscht und mit Kupfer-Beschlägen versehen. Die am AKH eingesetzten Beschläge wurden von der Firma Wilhelm May aus Velbert produziert, die spezielle antimikrobielle Bauteile im Programm führt.

Die zweite Sanierungsphase in der Kinderklinik des AKH ist für Anfang 2013 geplant.  Dann werden im Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) definierte Einrichtungsgegenstände auf entsprechende Produkte mit antimikrobiellen Kupferoberflächen umgerüstet.

 

 

Kupfer und Kupferlegierungen sind Werkstoffe, die langlebig, farbig und recyclingfähig sind, und in einer Vielzahl von Produktformen, die sich für eine Reihe von Fertigungszwecken eignen, weit verbreitet sind. Kupfer und seine Legierungen bieten zahlreiche Möglichkeiten für Designer funktionale, nachhaltige und kostengünstige Produkte herzustellen.

Einige spezifische Kupferlegierungen haben intrinsische antimikrobielle Eigenschaften (so genanntes "Antimicrobial Copper"). Produkte aus diesen Materialien haben einen zusätzlichen, sekundären Vorteil, einen Beitrag zum hygienischem Design zu leisten. Produkte aus Antimicrobial Copper sind eine Ergänzung und niemals ein Ersatz für herkömmliche Standardhygienemaßnahmen zur Infektionskontrolle. Es ist wichtig, dass die üblichen Hygienepraktiken fortgesetzt werden, einschließlich derjenigen, die mit der Reinigung und Desinfektion von patientennahen Oberflächen zusammenhängen.

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